Ahnenforschung: Geschichten aus dem Ersten Weltkrieg

Feldpostkarte

Zum Jahresanfang bin ich einige Wochen lang in der Zeit des Ersten Weltkriegs verloren gegangen. Schuld daran sind die Briefe meines Urgroßvaters Ludwig, die er 1916 und 1917 aus dem Krieg geschrieben hat. Mein Onkel hat sie 1993 aus der alten Kurrentschrift „übersetzt“ und als kleines Heft gedruckt. Dieses bekam ich ausgeborgt und habe es nun wieder digitalisiert. Dabei habe ich mich tatsächlich ein wenig in der Geschichte verloren, die … Weiterlesen

Ahnenforschung: Alternative Monatsnamen

Heute nur mal ein kleiner Beitrag um auf ein Detail hinzuweisen, von dem man mal gehört haben sollte. Unsere üblichen Monatsnamen gehen ja alle auf den römischen Kalender zurück. Daneben gab es aber auch alt-germanische Monatsnamen. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gab es wohl Bestrebungen, daraus ein richtiges System von deutschen Monatsnamen zu machen. Allzu sehr verbreitet waren diese alternativen Monatsnamen vermutlich nicht, jedenfalls nicht in offiziellen … Weiterlesen

Ahnenforschung: Zeitungen und Totenzettel

Anleitungen wie man beim Start in die Familiengeschichte vorgeht gibt es so einige im Internet. Ich habe in früheren Beiträgen ja auch schon betont, wie wichtig es ist, genau JETZT damit anzufangen Fotos zu beschriften und Erinnerungen von lebenden Verwandten aufzuschreiben. Das kann man nicht früh genug machen. Aber irgendwann kommt dann der Punkt, wo man auch mal in die eigentliche „Forschung“ einsteigt. Ich habe mittlerweile relativ viel des vorliegenden … Weiterlesen

Ahnenforschung: Erschütternde Funde

Mein Bestreben bei der Familienforschung ist es immer auch, etwas mehr über die Menschen zu erfahren, die meine Vorfahren waren, und nicht bloß möglichst weit zurück Namen und Lebensdaten anzuhäufen. Man stößt dabei auf spannende Charaktere, ungewöhnliche Lebensläufe, interessante Querverbindungen zu ganz anderen Familienteilen. Aber manchmal stößt man auch auf Schicksale, die einen betroffen machen. Gerade habe ich noch Bilder der Familie meines Urgroßvaters sortiert und dabei einem elfjährigen Jungen … Weiterlesen

Ahnenforschung: Software und Quellenangaben

Letztens hatte ich etwas zum Sortieren der vielen Informationen und Fotos geschrieben und dazu, wie man dabei Ordnung hält. Der Betrag beschäftigte sich hauptsächlich damit, auf der Festplatte und im physischen Ordner eine vernünftige Sortierung nach Personen und Zeit hinzubekommen. Neue Dokumente lassen sich so schnell an der richtigen Stelle einpflegen und Fragen wie „Habe ich dieses Foto schon?“ kann man auch leicht beantworten. Davon abgesehen verwende ich GrampsWeiterlesen

Ahnenforschung: Überraschende Verbindungen

Viele Dinge weiß man ja aus Erzählungen über seine Vorfahren, aber bei mir ergeben sich auch immer mal wieder überraschende Verbindungen. Ich habe z.B. familiäre Verbindungen nach Berlin, aber in der Gegenwart. Nun stellt sich heraus, dass einer meiner Urgroßväter väterlicherseits 1880 in Berlin geboren wurde. Er wohnte später in Hinterpommern, deswegen war mir dieser Geburtsort gar nicht klar. Das war es aber noch nicht. Auf der Seite meiner Mutter … Weiterlesen

Ahnenforschung: Ordnung halten

Im Moment beschäftigt mich die Familiengeschichte. Ich bin auf eine Menge zusammengetragene Akten aus den 1930gern gestoßen und habe zudem angefangen, die Familienbilder zu beschriften, damit man später noch weiß, wer darauf zu sehen ist. Hier wollte ich mal ein paar Stichpunkte zum Thema „Ordnung halten“ aufschreiben.

Ich habe anfangs komplett unterschätzt, wie viele Familien in so einem Stammbaum stecken. Ich gebe zu, ich hatte anfangs … Weiterlesen

Ahnenforschung: Alte Adressen

Arndtstraße

Ich hatte ja schon über meine Begeisterung für alte Adressbücher von der letzten Jahrhundertwende geschrieben. Hierzu noch ein paar Gedanken. Zum einen finde ich es spannend, wie viele Adressen über 120 Jahre und länger stabil geblieben sind. Natürlich gibt es Straßen, die nach jüngeren Persönlichkeiten benannt sind, andere hießen zwischendurch mal Adolf-Hitler-Straße. Aber wenn ich das Adressverzeichnis von 1910 so durchblättere finde ich doch extrem viele Straßen wieder, die ich … Weiterlesen

Ahnenforschung: Wieso eigentlich?

Ich hatte ja kürzlich beschrieben, dass ich mich aktuell mit der Geschichte meiner Familie beschäftige. Mich fasziniert das ungemein, und zwischendurch kam auch schon mal die Frage auf, wieso eigentlich. Nicht jeder in der Familie findet das ähnlich spannend oder versteht mein Interesse. Für mich hat das mehrere Komponenten. Zum einen bin ich ein klassischer Sammler. Früher waren es Ü-Ei-Figuren, Trading Cards und Perry-Rhodan-Hefte, nun sind es eben alte … Weiterlesen

Ahnenforschung: Telefon- und Adressbücher

In meiner Kindheit und Jugend gehörten Telefonbücher einfach zum Alltag. Später dann lächelte man nur noch müde, wenn ein Stapel im Hausflur lag. Wer braucht sowas? Ich selber stehe auch nicht drin. Aber für die Ahnenforschung sind sie unheimlich spannend. In meinem Fall habe ich die Greifswalder Verwandten bis vor 1900 schon ganz gut erfasst. Die digital vorliegenden Adressbücher bieten nun die spannende Gelegenheit, in groben Schritten nachzuvollziehen, was … Weiterlesen