TV-Serie: The Rings of Power (Staffel 1)

„The Lord of the Rings: The Rings of Power“ ist eine Fantasy-Serie nach Geschichten von J.R.R. Tolkien, die im Auftrag der Amazon Studios gedreht wird. Die erste Staffel mit 8 Episoden wurde im September 2022 veröffentlicht.

Die Prämisse

Die Serie erzählt in mehreren Handlungssträngen eine Geschichte aus dem Zweiten Zeitalter Mittelerdes. Die Welt ist nicht mehr neu, und die Sternennacht des Ersten Zeitalters ist dem Licht von Sonne und Mond gewichen. Der dunkle Feind Morgoth wurde besiegt, und der westliche Teil Mittelerdes, Beleriand, ist im Meer versunken. Gleichzeitig befinden wir uns Jahrtausende vor dem Ende des Dritten Zeitalters, an dem die Geschichten um Bilbo Baggins und den Einen Ring spielen.

Die elbische Heerführerin Galadriel jagt Morgoth‘ Diener Sauron, an dessen Tod sie nicht glauben kann, obwohl ihn seit Jahrhunderten niemand gesehen hat. Die Rache für ihren getöteten Bruder lässt sie sogar die Befehle ihres Hochkönigs Gil-galad ignorieren. Die Elben Mittelerdes haben derweil ein Problem, das sie nicht alleine lösen können. Der Halbelb Elrond reist deswegen im Auftrag Gil-galads ins Zwergenreich Khazad-dûm, zu seinem Freund Prinz Durin IV., um den Elben die Unterstützung der Zwerge zu sichern.

In einem Außenposten der Elben gehört der Waldelb Arondir zu einer Einheit, welche die Menschen der Südlande bewacht, die einst für Morgoth kämpften. Obwohl Menschen und Elben hier wahrlich keine Freunde sind, hegt Arondir Gefühle für die Dorfheilerin Bronwyn. Dabei stößt er in der abgelegenen Gegend auf düstere Anzeichen des alten Feindes.

Und schließlich gibt es das nomadische Volk der Harfoots, das sich vor den großen Wesen verborgen hält und im Einklang mit der Natur durch Mittelerde wandert. Die junge Nori Brandyfoot ist jedoch ein bisschen abenteuerlustiger als die anderen Harfoots. Als sie einen flammenden Feuerball vom Himmel fallen sieht, folgt sie ihrer Neugier und findet in dem Krater einen mysteriösen fremden Riesen…

Die Serie

Ich bin mal wieder spät dran. Dieser Beitrag wäre letzten September fällig gewesen, spätestens im Oktober. Oder diesen Juli, nachdem wir die Staffel ein zweites Mal geschaut hatten, dieses Mal mit der Tochter. Gerade weil ich mich aktuell mit den Star-Trek-Serien so schwer tue, möchte ich hier aber trotzdem noch ein paar Zeilen zu dieser Serie schreiben, die mich letztes Jahr wirklich begeistert hat. Vielleicht auch mal als Gegengewicht zu einigen wirklich negativen Kritiken, die ich nur wenig nachvollziehen kann. Ich werde im folgenden Spoiler so gut es geht vermeiden, aber ein paar Details aus den ersten zwei Episoden muss ich für eine sinnvolle Besprechung erwähnen. Wenn ihr wirklich gar nichts wissen wollt, schaut lieber zuerst die Serie. Es lohnt sich. Ach ja, ich habe im Sommer endlich das Silmarillion gelesen und werde auch darüber viel zu viel schreiben.

Ich habe oben schon ein wenig die größere Geschichte Mittelerdes anklingen lassen, wie sie u.a. in Tolkiens Silmarillion erzählt wird. „The Rings of Power“ kann man meiner Meinung nach nicht gut komplett eigenständig betrachten, ohne wenigstens ein bisschen was über die Mythologie Tolkiens zu wissen. Wenn man von einer phantastischen, aber letztlich doch auf mittelalterlich-düstere Weise realistischen Serie wie „Game of Thrones“ kommt und etwas ähnliches hier erwartet, ist man dann vielleicht enttäuscht. Tolkien erzählt aber nicht nur Geschichten von Barbaren, Armeen und Königen, sondern auch von Göttern und Unsterblichen, von großen Schicksalen und epischen Begebenheiten, von Magie und Mystik. Seine Geschichten orientieren sich eher an griechischen und nordischen Sagen. Ein schönes Beispiel dafür sind die leuchtenden Bäume des Ersten Zeitalters, die in der Serie nur kurz vorkommen. Die Hälfte des Silmarillions spielt tatsächlich zu einer Zeit als Mittelerde unter einer ewigen Nacht lag. Nur in Valinor standen zwei leuchtende Bäume, bis Morgoth sie zerstörte. Achtet im Flashback nach Valinor darauf: Es ist hell, aber man sieht keine Sonne, denn die war da noch nicht erschaffen! Das ist also die Welt, in der „The Rings of Power“ spielt. Die Götter kommen hier vielleicht nicht persönlich vor, aber man kann die Geschichte auch nicht komplett von diesem Kontext lösen. Szenen wie die Anfahrt auf Valinor aus der ersten Episode kamen mir zuerst auch etwas übertrieben und kitschig vor, aber ich denke, das passt durchaus gut zu Tolkiens Stil. Eine Geschichte im „Herr der Ringe“-Kosmos zu erzählen, erfordert einfach einen gewissen Pathos, und ich finde, diesen Spagat zwischen Mythos und bodenständiger Handlung kriegt die Serie gut hin.

Der ganzen Sache kann man sich auch vom anderen Ende her nähern, als Fan von Tolkiens Büchern. So wie die bisherigen Filme auch nimmt sich auch diese Serie viele Freiheiten heraus. Es werden Charaktere dazu erfunden, Begebenheiten abgeändert und eigentlich die halbe Chronologie des Zweiten Zeitalters auf den Kopf gestellt. Wenn man also die ganze Zeit mit den Büchern im Kopf da sitzt und missbilligend den Kopf schüttelt, sollte man es lieber lassen. Die Änderungen sind durchaus gewichtig, aber meiner Meinung nach gut begründbar und gut durchdacht. Das Zweite Zeitalter deckt ja bei Tolkien tausende von Jahren ab. Die Serie will aber alle wichtigen Ereignisse zeigen, als da wären das Schmieden der titelgebenden Ringe, den Untergang Numenors und vielleicht auch die Schlacht von Elben und Menschen gegen Sauron (noch mal, siehe Prolog des ersten HdR-Films). Wo Tolkiens Erzählungen oft eher historische Abhandlungen sind, zwischen deren einzelnen Episoden mehrere Menschen-Generation liegen, muss eine TV-Serie aber eine kompakte Geschichte mit einem wiedererkennbaren Cast erzählen. Das funktioniert nicht gut, wenn jede Staffel mit einer Einblendung „150 Jahre später“ beginnt und alle menschlichen und zwergischen Charaktere zwischenzeitlich gestorben sind. Insofern sind die Änderungen nachvollziehbar und notwendig, finde ich. Man darf nur eben nicht versuchen, die Handlung der Serie mit der Chronologie aus dem Silmarillion in Einklang zu bringen. Das kann zu Verwirrungen führen. Nicht umsonst blendet die Serie keine Jahreszahlen ein und lässt insofern offen, wann genau sie spielt.

Das Setting der Serie ist zugleich vertraut und fremd, was in Staffel 1 eine spannende Atmosphäre schafft. Wir kennen Mittelerde aus immerhin sechs Filmen, und doch ist das hier ein ganz anderes Mittelerde. Wo in den Filmen die Elben in kleinen Siedlungen wie Bruchtal leben, fast versteckt, wohnen sie hier in mächtigen Städten in Lindon. Wo rund ums Auenland später nur überwucherte Ruinen liegen, sehen wir nun die große Zivilisation der Numenorer, welche später nach Mittelerde übersiedeln, Königreiche gründen und dann auch wieder untergehen werden. Und aus den Filmen kennen wir die düsteren und verfallenen Hallen der Mienen von Moria. Nun, Jahrtausende zuvor zeigt uns die Serie das Königreich von Khazad-dûm auf dem Höhepunkt seiner Macht! Als Fan der tolkinschen Geschichten ist es wunderbar und spannend zu sehen, wie die Macher der Serie all diese Schauplätze zum Leben erwecken. Genau genommen fiel mir mit dieser Serie erst so richtig auf, wie klein die Welt im „Herr der Ringe“ eigentlich ist, wie viel dort von Verfall die Rede ist. Überall sind Ruinen zu sehen. Im Wald liegen die alten Städte und Wachtposten der Numenorer, Gondor ist ein Schatten seiner selbst, Osgiliath ist zerstört, Moria eine Ruine, die Elben sind im Niedergang. Selbst im Hobbit sind die Hallen im Erebor zerstört, Dale zerstört, Seestadt verbrannt und der Düsterwald vergiftet.

Auch auf andere Art ist die Serie vertraut und zugleich fremd: Einen Teil der Hauptcharaktere kennen wir bereits aus den Filmen, aus mehr oder weniger großen Rollen. Sie wurden jedoch alle neu besetzt, was ja immer Potential für Fehltritte birgt. In dieser Hinsicht haben Morfydd Clark als Galadriel und Robert Aramayo als Elrond die größten Fußstapfen auszufüllen, denn Cate Blanchett und Hugo Weaving haben sich diese Rollen wirklich zu eigen gemacht. Beide machen das aber sehr gut, und vor allem die walisische Morfydd Clark hat mich begeistert. Es klingt in der Serie nur am Rande an, aber sie spielt den mit Abstand ältesten Charakter der Serie. Galadriel ist damals noch nicht Herrin von Lothlórien. Sie wurde als einzige der elbischen Charaktere in Valinor unter dem Licht der Bäume geboren und ist ein paar hundert Jahre älter als Elrond oder Gil-galad. Morfydd Clark hat tatsächlich trotz ihrer Jugend die Präsenz, das rüberzubringen, und sieht gleichzeitig Cate Blanchett nicht unähnlich.

An bekannten Namen haben wir zudem noch die Numenorer Elendil und Isildur, die wir im Prolog des ersten HdR-Filme kurz gesehen haben. Lloyd Owen und Maxim Baldry können beiden nun viel mehr Detailtiefe verleihen. Gil-galads neuer Schauspieler Benjamin Walker ist tatsächlich der einzige in dem nicht gerade kleinen Cast, den ich für eine Fehlbesetzung halte. Seinem Gesicht fehlt in meinen Augen einfach das elbische, er scheint mir eher für eine Elvis-Presley-Rolle geeignet zu sein. Aber wenn man den riesigen Cast bedenkt, ist ein Fehltreffer nicht schlecht. Ich habe übrigens gelesen, dass der Celebrimbor-Schauspieler nach Beginn der Dreharbeiten noch ausgetauscht wurde, gegen den Briten Charles Edwards. Vielleicht war damit das Budget für so eine nachträgliche Umbesetzung auch einfach überschritten.

Dazu gibt es viele neue Rollen: Den Zwergenprinz Durin IV. und seine Frau Disa etwa. Absolut genial die beiden, auch im Zusammenspiel mit Elrond. Ich kann gar nicht glauben, dass es da tatsächlich Shitstorms im Netz gab, weil Disa als Zwergin keinen Bart trägt! Von allen geänderten Details der Serie ist das nun wirklich nicht relevant. Ismael Cruz Córdova spielt den neuen Elb Arondir, der ebenfalls dazugedichtet wurde. Wir erfahren immerhin, dass er aus Beleriand und damit aus dem Ersten Zeitalter stammt. Der Schauspieler spielt diese Rolle recht stoisch, was wunderbar zu den Elben passt, wie wir sie kennen. Ein sehr sympathischer Charakter, der mich irgendwie ein wenig an Tuvok erinnert. Mit Halbrand, Bronwyn, Miriel, Celebrimbor und vielen anderen tummeln sich noch viele weitere Charaktere, manche aus Tolkiens Geschichten bekannt und andere neu.

Und nicht zuletzt haben wir die Harfoots, Vorfahren der späteren Hobbits. Hier hat man gleich ein ganzes Volk dazu erfunden, und es passt einfach perfekt! Wie die Produzenten meinten: Wenn man die Hobbits weggelassen hätte, hätte etwas gefehlt. Das skurrile Volk der Harfoots ist mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Wo man in Numenor und Lindon prächtige Paläste, Statuen und Schiffe erschaffen hat, zeigt uns die Serie hier ein kleines Volk von Nomaden, mit ihren handgezogenen Karren und den immer bereitgehaltenen Tarnungen, falls „große Leute“ ihren Weg kreuzen. Natürlich sind die Harfoots auch ein bisschen „comic relief“ und bringen Humor in eine ansonsten eher düstere Geschichte, aber gleichzeitig wird das nie ins Lächerliche überzeichnet. Sie kriegen ihre ganz eigene Kultur verpasst, mit Liedern, Traditionen und Geschichten. Markella Kavenagh spielt Nori ganz toll. Zu ihr gesellt sich der vom Himmel gefallene Fremde, ebenfalls wunderbar gespielt von Daniel Weyman.

Inhaltlich muss die Serie durchaus eine Gratwanderung leisten: Von einer ganzen Reihe Charaktere kennen wir ihr Schicksal. Galadriel in Todesgefahr zu bringen ist witzlos, da wir wissen, dass sie nicht sterben wird. Selbst für nicht so wichtige Charaktere wie Isildur oder Celebrimbor können wir bei Tolkien nachlesen, wann und wo sie gestorben sind. Darum ist es auch durchaus wichtig, dass wir auch ganz neue Charaktere wie Halbrand oder Arondir haben, welche die Autoren bei Bedarf tatsächlich den Serientod sterben lassen können. Das gleiche gilt für die Geschichte als ganzes. Man kann in den Anhängen des Herrn der Ringe durchaus im Detail nachlesen, wie Sauron die Ringe erschaffen hat. Um die Serie nun trotzdem spannend zu halten, waren natürlich ein paar Änderungen nötig. Denn das Rätsel, wo sich Sauron versteckt, zählt zu den zentralen Handlungsfäden der ersten Staffel. Tut euch einen Gefallen und lest keine Hintergrund-Infos zur Serie, wirklich keine, ehe ihr die Staffel gesehen habt! Spoiler dafür stehen komplett unverfänglich z.B. in der Cast-Liste im Wikipedia-Artikel! Ich zumindest fand den Verlauf der Geschichte gelungen erzählt, das sollte man sich nicht durch Spoiler kaputt machen.

Tatsächlich würde ich, wenn ich etwas kritisieren müsste, noch am ehesten an Details des Aufbaus der Geschichte mäkeln. Die Geschichte wird z.B. in den ersten sieben Episoden in recht großer Detailtiefe erzählt, während in Episode acht gefühlt zu viel auf einmal gequetscht ist. Das wirkt dann ein wenig überhastet. Es liegt aber sicher auch daran, dass man Numenor schon in die erste Staffel eingebaut hat, obwohl die Geschichte der Insel eigentlich erst einige Jahrhunderte später angesiedelt ist. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Hier kann ich tatsächlich auch einfach mal anerkennen, mit was für einem Aufwand die Autoren eine immerhin ca. neunstündige Geschichte erzählen. Für mich war das eine gelungene und stimmige erste Staffel.

Ein Wort zur Ausstattung: Amazon hat eine absolut irre Summe an Geld für diese Serie ausgegeben, für die Rechte aber auch für den konkreten Dreh, und das obwohl man im Prinzip keine wirklich bekannten Schauspieler angeheuert hat, deren Gagen sonst gerne mal einen guten Teil der Produktionskosten ausmachen. Die zweite Staffel wird sicher billiger, da man dann ganz viel an Konzept-Artwork, an CGI und auch an konkreten Bauten wiederverwenden kann. In der ersten Staffel erscheint jede Episode wie ein vollwertiger Kinofilm und hat ja auch Laufzeiten von 65 bis 72 Minuten. Da versteht es sich von selbst. dass alle technischen Kategorien auf absolut höchstem Niveau arbeiten. Sets, Masken, CGI, Beleuchtung, Kameraarbeit – hier gibt es einfach nichts zu meckern. Im Gegenteil, ich konnte oft gar nicht glauben, mit wie viel Liebe zum Detail das alles umgesetzt ist. Dazu hat sicher auch die durch die Pandemie erzwungene Pause im Dreh beigetragen. Diese Monate haben alle technischen Departments fleißig genutzt, könnte ich mir vorstellen, so dass hier anders als bei Jacksons Filmen hoffentlich nicht am Tag ehe man bei Amazon auf den Veröffentlichen-Button gedrückt hat noch Szenen gerendert wurden. Hoffentlich. 🙂

Die Ausstattung ist übrigens nicht nur für sich genommen superb, sondern auch im Vergleich zu und im Anschluss an Jacksons sechs Kinofilme. „The Rings of Power“ erschafft seine ganz eigene Welt, welche zu den bisherigen Filmen aber gut passt. Man hat hier jedoch auch nicht bei null angefangen. John Howe hat wieder Entwürfe beigesteuert, Wētā FX war zumindest für einige der Effekte verantwortlich und der Drehort Neuseeland sorgte dafür, dass Außenszenen den gleichen wilden Look wie die Filme hatten. Gleichzeitig spielt die Serie ja in einer völlig anderen Zeit, so dass auch niemand eine 1:1 gleiche Ausstattung erwartet. Howard Shore hat dazu das Titelthema komponiert, während der Rest des Scores von Bear McCreary stammt (Battlestar Galactica, The Walking Dead). Dessen Musik höre ich immer gerne, und so läuft auch dieser Soundtrack bei mir oft parallel zur Arbeit. Hier und da ist die Musik vielleicht etwas orchestraler als die von Howard Shore, weniger subtil, aber es sind viele schöne Stücke dabei. Mein Favorit ist Poppys Lied „This Wandering Day“, gesungen von Megan Richards.

Man muss sich übrigens auch mal den Unterschied zwischen einer Streaming-Serie dieses Kalibers und einer „klassischen“ TV-Serie meiner Jugend vor Augen führen. „Star Trek: DS9″ war 1993 eine wirklich teure Serie. Wikipedia nennt Kosten von 12 Millionen Dollar für den Pilotfilm und 32 bis 40 Millionen Dollar für eine Staffel. Gedreht wurde pro Episode sieben bis acht Tage. Länger ging auch nicht, denn man hatte die 26 Episoden einer Staffel ja nicht fertig, bevor die Ausstrahlung begann. So ganz konkrete Zahlen finde ich für „The Rings of Power“ nicht, aber es stehen Zahlen von 1 Milliarde für 5 Staffeln und konkreten Kosten von 465 Millionen Dollar nur für die erste Staffel im Raum. Gedreht wurde für nur acht Episoden von Februar 2020 bis August 2021, wenn auch mit einer längeren Corona-Pause. Wenn das nicht Kinofilm-Niveau ist, dann weiß ich auch nicht.

Fazit

Eine auf höchstem Niveau produzierte Serie aus dem „Herr der Ringe“-Universum. Man muss das Epische und den Pathos einer Tolkien-Geschichte mögen, um daran Spaß zu haben, und zumindest minimale Kenntnisse der Geschichte Mittelerdes schaden nicht. Als Fan der Bücher muss man ein paar Augen zudrücken was Änderungen gegenüber Tolkiens Quellmaterial betrifft. Dann hat man eine spannende und mitreißende Geschichte, mit tollen Schauspielern und bester Ausstattung, welche eine ganze neue Version Mittelerdes zeigt. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf Staffel 2 und hoffe, dass der Wechsel der Produktion nach UK kein zu großer Stilbruch wird.

Veröffentlicht unter Serien

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte beachte die Kommentarregeln: 1) Kein Spam, und bitte höflich bleiben. 2) Ins Namensfeld gehört ein Name. Gerne ein Pseudonym, aber bitte keine Keywords. 3) Keine kommerziellen Links, außer es hat Bezug zum Beitrag. mehr Details...

So, noch mal kurz drüber schauen und dann nichts wie ab damit. Vielen Dank fürs Kommentieren! :-)