Hole in the wall

Heute nur mal eine kurze Beobachtung am Rande: Ich finde den Ausdruck „Hole in the wall“ so lustig, den sich die Barclays Bank für ihre Geldautomaten hat schützen lassen (ich sollte also vermutlich „Hole in the wall™“ schreiben).

Bankautomat

Keine Ahnung, ob man das vorher auch schon so sagte, aber an allen Barclays-Geldautomaten steht das jedenfalls so dran. Jedenfalls denen, die außerhalb der Bank stehen. Und man muss ja zugeben: Es ist eine treffende Beschreibung. 😉

P.S.: An den Troll, der den weiter unten nicht mehr zu lesenden Kommentar abgegeben hat: Sorry, dass ich Dein Meisterwerk gelöscht habe, aber ein bisschen höflicher darf es schon sein. Und ja, ich weiß, dass „Hole in the Wall“ übersetzt „Loch in der Wand“ bedeutet. Das macht ja gerade den Humor dieser Bezeichnung aus.

Die Bezeichnung wurde offenbar 2006 eingeführt, im Rahmen einer größeren Kampagne um die Barclays-Banken kundenfreundlicher zu machen. Ob der Begriff nun wirklich ein Trademark ist, habe ich nicht wirklich rausfinden können, an einer Stelle im Netz hieß es, Barclays hätte „Hole in the wall“ nicht bekommen und sich dann „Barclays Hole in the wall“ schützen lassen. Ich könnte jedenfalls schwören, dass da irgendwo auf dem Automaten ein ™ dransteht, aber offenbar nicht auf dem großen blauen Schild. Muss ich wohl noch mal schauen, wenn ich mal wieder in der Stadt bin.

3 thoughts on “Hole in the wall

  1. Ich habe den Witz auch nicht verstanden. Ein „Loch“ ist für mich eher etwas negatives .. warum platziert eine Banke ein „Negative Assoziation“ an deren Geldautomaten…

    Nun es gibt aber noch ein anderes „Hole-In-The-Wall“ Projekt. In Indien wurden in den Städten in Mauernnischen frei zugängliche Computer aufgestellt. Hier macht der Begriff „Loch in der Wand“ sogar Sinn, weil die Computer helfen sollen Kindern aus benachteiligten Familien mehr Bildungsangebote zukommen zu lassen… also das Loch soll helfen aus der sozialen und „Kasten-Begrenzung“ zu entfliehen…. (http://www.hole-in-the-wall.com)

    Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass HOLE IN THE WALL ein Begriff ist, der der deutschen „DIELE“ (Eisdiele) ähnelt. Ahha … Also ein Verkaufspunkt, wo die Menschen nicht in den Laden müssen … wie ein McDrive … oder ein Nachtschalter einer Bank … mit dem Unterschied, dass Barclays hier keine Menschen beschäftigt …

  2. Naja, „Loch in der Wand“ halt. Ich bin nicht sicher, wie sehr das wirklich ein fester Begriff im Englischen ist. Es heißt sicher nicht „Eisdiele“, aber man kann es natürlich für solche Verkaufsschalter benutzen, basierend auf der Tatsache, dass sie tatsächlich ein Loch in der Wand = offenes Fenster darstellen. Habe ich in der Umgangssprache so aber auch noch nie gehört.

    Der Humor des Barclays-Geldautomaten rührt von der ungewohnt umgangsprachlichen Bezeichnung her, denke ich. Das war damals wohl eine Initiative, allzu technische Sprache zu vermeiden und die Kunden möglichst umgangssprachlich anzusprechen, zumindest was Werbung und Schaufenster-Deko betrifft. Es weiß vielleicht auch nicht jeder Brite aus dem Kopf, wofür „ATM“ wirklich steht (Automated Teller Machine). Und wieso sollte ein Loch per se etwas Negatives sein? Ein Loch ist in erster Linie das, ein Loch. Negativ wird es doch erst mit Kontext, wenn es sich im Finanzhaushalt wiederfindet zum Beispiel. 😉

    Die Initiative in Indien sieht spannend aus. Danke für den Link!

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So, noch mal kurz drüber schauen und dann nichts wie ab damit. Vielen Dank fürs Kommentieren! :-)