Der Geruch von Büchern

Ich lese gerade Kai Meyers „Die Seiten der Welt“, und schon auf der allerersten Seite fasst der Autor perfekt zusammen, was Bücher für mich bedeuten:

„Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie.“

Und deswegen sieht das Regal neben meinem Bett auch so aus:

Bücherstapel

Und nicht so:

eBook-Reader

Vielleicht liegt es daran, dass meine Mutter früher in der Kinderbibliothek gearbeitet hat. Ich würde nicht direkt sagen, dass ich dort aufgewachsen bin, aber diese zwei Räume voller Bücher und Kassetten haben schon irgendwie uns gehört. Neuanschaffungen kamen zuerst zu uns, und irgendwann hatte ich tatsächlich das Gefühl, die Bibliothek ausgelesen zu haben.

In diesem Sinne: Mag jemand einen quasi unbenutzten eBook-Reader haben? Ich sehe nicht, dass der in absehbarer Zeit bei uns tatsächlich mal zum Lesen von eBooks zum Einsatz kommt.

Veröffentlicht unter Blog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte beachte die Kommentarregeln: 1) Kein Spam, und bitte höflich bleiben. 2) Ins Namensfeld gehört ein Name. Gerne ein Pseudonym, aber bitte keine Keywords. 3) Keine kommerziellen Links, außer es hat Bezug zum Beitrag. mehr Details...

So, noch mal kurz drüber schauen und dann nichts wie ab damit. Vielen Dank fürs Kommentieren! :-)