Filmkritik: Star Wars – The Force Awakens

Cover Star Wars VIIReview zum Film „Star Wars: The Force Awakens“ (dt. „Star Wars: Das Erwachen der Macht“), USA, 2015

Regie: J.J. Abrams, Schauspieler: Daisy Ridley (Rey), John Boyega (Finn), Adam Driver (Kylo Ren), Harrison Ford (Han Solo)

ACHTUNG, SPOILER Da den Einspielergebnissen nach zu urteilen so ziemlich jeder diesen Film schon gesehen hat, werde ich mir im folgenden nicht zu sehr Mühe geben, Spoiler zu vermeiden. Das gleiche gilt für die Kommentare. Wenn ihr den Film tatsächlich noch nicht gesehen habt und das auch vorhabt, dann lest diesen Text lieber erst hinterher.

Inhalt

30 Jahre nach dem Tod des Imperators hat sich die Galaxis in eine neue Republik und ein totalitäres Gebilde namens „Erste Ordnung“ gespalten. Luke Skywalker, der die ersten Jahre nach dem Fall des Imperiums prägte, ist verschwunden. Als eine angebliche Karte zum Aufenthaltsort Skywalkers auftaucht, versucht die Erste Ordnung, diese Karte in ihren Besitz zu bekommen. Die Karte landet im kleinen Droiden BB-8 und der wiederum landet auf dem abgelegenen Planeten Jakku, zusammen mit dem Deserteur Finn und der jungen Schrottsammlerin Rey. Verfolgt von den Schergen der Ersten Ordnung stehlen Rey und Finn ein Raumschiff, den Rasenden Falken, und versuchen, BB-8 zum Widerstand zu bringen…

Bewertung

Ganz ehrlich, ich hatte keine großen Erwartungen an diesen Film, nach dem, was J.J. Abrams bei „Star Trek“ abgeliefert hat. Zu Zeiten von „Alias“ war ich mal ein Abrams-Fan, aber mittlerweile sehe ich ihn als Autor und Regisseur eher kritisch. Dass ich „Lost“ tatsächlich zu Ende geschaut habe, hat auch nicht geholfen. Insofern hatte es der Film eigentlich einfach, und ich kam nicht enttäuscht aus dem Kino. Allerdings auch nicht überrascht. „The Force Awakens“ ist tatsächlich so geworden, wie man sich einen Star-Wars-Film aus der Feder von J.J. Abrams vorgestellt hätte (und ja, ich weiß, dass Lawrence Kasdan mitgeschrieben hat am Drehbuch).

Eins vorweg: Technisch ist der Film auf absolutem Top-Niveau. An den Effekten, Locations, der Kamera-Arbeit, der Musik, dem Schnitt etc. gibt es einfach nichts zu meckern. Das ist aber auch kein Wunder, denn „Star Wars“ hat in dieser Hinsicht immer schon Standards gesetzt, und ILM und Skywalker Sound sind nicht umsonst Branchenführer. Das Budget von angeblich 200 Millionen Dollar sollte genau so ein Ergebnis auch garantieren. Das gibt bei mir also keine Pluspunkte, hier wurde einfach ordentlich gearbeitet. Auch die 3D-Umsetzung ist nicht schlecht. Im Unterschied zu so manch anderem Film gibt man sich hier wenigstens Mühe, tatsächlich auch mal 3D-Effekte zu zeigen (ich denke da an einen gewissen Sternzerstörer *g*). Ich persönlich kann es nicht leiden, wenn ständig ein Teil des Bildes unscharf ist und ich überlegen muss, ob das so soll oder nur die Brille verrutscht ist. Aber wer es mag, kriegt hier etwas für sein Extra-Geld. Wie immer fügt 3D natürlich Nullkommanix zum Film hinzu, es ist ein reines Gimmick.

Der Anfang des Filmes ist super und sehr stimmungsvoll. Gerade die Geschichte von Rey wird schön eingeführt und mit tollen Bildern der auf Jakku abgestürzten imperialen Schiffe unterlegt. Das hat Abrams eben drauf: Er weiß, wie man eine Szene toll aussehen lässt. Er weiß auch, wie man eine Szene emotional verankert. Beides passt am Anfang sowohl bei Rey als auch bei Finn. In einer der technischen Kategorien muss ich übrigens doch ein Lob verteilen: Die Musik von John Williams ist mir oft zu bombastisch, zu wenig subtil („Harry Potter“ z.B.). So schön und wiedererkennbar die Titelthemen aus seiner Feder auch sind (Star Wars, Indiana Jones, Jurassic Park…), so höre ich seine Soundtracks normalerweise nicht. Hier jedoch schafft John Williams den Spagat, deutliche Anklänge an die letzten sechs Filme unterzubringen und gleichzeitig einen interessanteren, ruhigeren Soundtrack abzuliefern, den man sich gerne auch auf CD anhören würde.

Finn und Rey

Was die Schauspieler betrifft, fällt meine Bilanz gemischt aus. Die meisten machen ihren Job gut. Insbesondere Daisy Ridley ragt heraus. Sie spielt die Rey toll, lebendig, glaubwürdig. Hier werden Emotionen nicht nur behauptet, man sieht sie wirklich. Dafür, dass das ihr erster großer Film ist, kann ich nur sagen, Hut ab. Auch John Boyega liefert als Finn eine gute Performance ab. Um so krasser finde ich es, dass in Werbung (siehe das Kinoplakat oben) oder beim Merchandising so getan wird, als wäre Harrison Ford der Star des Filmes bzw. als würde sich der Film um Han Solo und Luke drehen. Es ist einfach frech, bei einer Betrachtung dieses Filmes nicht Daisy Ridley an erster Stelle zu nennen! Als dritten prominenten Neuzugang hätten wir Adam Driver als Kylo Ren, den ich schlicht für eine Fehlbesetzung halte. Nicht weil er nicht gut spielt oder er mir direkt missfallen würde, sondern einfach deshalb, weil das komplette Kino gelacht hat, als er seinen Helm abgenommen hat. An zwei separaten Stellen! Wenn der Haupt-Antagonist deines Films dem Publikum zum ersten Mal sein Gesicht zeigt und das Publikum den verwirrt dreinblickenden Teenager so wenig ernst nehmen kann, dass es in Gelächter ausbricht, dann haben einfach alle Beteiligten was falsch gemacht.

Einer der Gründe, wieso „The Force Awakens“ einen solchen Hype generiert, ist ja sicher auch, dass viele der Schauspieler aus den klassischen drei Star-Wars-Filmen ihre Rollen wiederaufnehmen. Das begrüße ich prinzipiell! Von Anthony Daniels und Peter Mayhew sieht man ja wie immer nicht viel, aber Harrison Ford und Carrie Fisher wieder zusammen auf der Leinwand zu sehen, ist schon toll. Sie spielen für die Geschichte auch durchaus einen wichtigen Part, auch das ist gut. Schauspielerisch war ich von Carrie Fishers Auftritt allerdings enttäuscht. Emotional kam da einfach nicht wirklich etwas rüber, und das geht gerade bei ihrer Rolle innerhalb der Handlung gar nicht. Harrison Fords Auftritt war dagegen gelungen, aber das war bei ihm auch noch nie anders. Auch der Droide BB-8 sowie Maz Kanata als Yoda-Ersatz sind sehr gelungen und unterhaltsam.

Bis hierhin hätten wir also einen gut aussehenden Film auf handwerklichem Top-Niveau mit einer gemischten Bilanz bei den Schauspielern. Bleibt die Frage, ob das als Gesamtbild einen guten Film ergibt? Und wenn ja, ist es auch ein guter Star-Wars-Film? Was ich J.J. Abrams immer wieder vorwerfe, ist dass er seine eigenen Filme nicht ernst genug nimmt und oft genug auch nicht deren Rahmenbedingungen versteht. Ich hatte gehofft, dass dieses mangelnde Verständnis bei dem sowieso viel weniger technisch angelegten „Star Wars“-Universum nicht so sehr auffallen würde, aber das tut es. Viele Szenen sind in sich eben toll umgesetzt und spannend, aber sie werden in keinen sinnvollen Zusammenhang gestellt. Stattdessen wirken sie, als hätte jemand beim nächtlichen Pizza-Marathon ausgerufen „Hey, wäre es nicht cool, wenn…“. So können gute Ideen entstehen, aber man muss das dann anschließend eben sinnvoll in den Film integrieren und dabei auch die Quatsch-Ideen aussortieren. Das hat hier nicht geklappt.

Wie gesagt, der Anfang des Filmes ist stimmig, aber nach einer Weile werden die Logikfehler unübersehbar. Da hat also jemand ausgerufen: „Hey, wäre es nicht toll, wenn Rey und Finn entkommen und auf Han Solo treffen würden?“ Und jemand anders fiel ihm ins Wort: „Ja, und dann kommen Kopfgeldjäger, und wollen die alle kalt machen! Ha!“ Und ein dritter: „Oh, oh, ich weiß was! Han Solo hat Monster an Bord, und die fressen alle auf! Außer Rey und Finn natürlich, die brauchen wir ja noch.“ Alles schön und gut. Ein guter Drehbuchautor hätte dann am nächsten Morgen noch mal drüber nachgedacht und eingewendet: „WIE entkommen Rey und Finn? Da steht ein Sternzerstörer im Orbit. Der Falke ist sicher gut sichtbar. Wieso wird er nicht einfach abgeschossen? WIE findet Han Solo den Falken? Rey und Finn haben keinen Hyperantrieb aktiviert. Als Han Solo sie trifft, hängen sie also quasi immer noch mehr oder weniger im Orbit von Jakku. Wieso ist Han Solo dann überrascht, dass sie den Falken auf Jakku gefunden haben?“ Und so weiter… Nach einer Weile wird die Geschichte einfach immer alberner. Das gipfelt darin, dass Abrams wirklich zu glauben scheint, im Weltall hingen die Planeten einfach alle in Sichtweite so herum. Das ist so dumm, dass mir da echt die Kinnlade runtergeklappt ist. Der Punkt, wo Abrams seinen Film am wenigsten ernst genommen hat, war dann wohl die Besprechung bei den Rebellen: Han Solo zieht da einfach so einen Plan zur Zerstörung der neuen Superwaffe aus dem Ärmel, einfach weil er meint, das muss ja wohl gehen. Und prompt fällt irgendwem in der Runde ein, dass man ja Teil X bombardieren könnte, und klar, dann fliegt der Planet in die Luft. Und dann fliegen alle los und machen das so und vernichten die Superwaffe auf exakt die Weise wie auch schon die letzten beiden Superwaffen vernichtet wurden. Sorry, aber wenn das ein Versuch von feinsinniger Selbstironie sein sollte, dann ist das katastrophal gescheitert. Das war einfach nur noch Slapstick. Danach war der Film für mich dann auch ein wenig durch, ehrlich gesagt.

Und so ist es leider mit „The Force Awakens“ wie mit den Abrams-Star-Trek-Filmen: Je mehr man darüber nachdenkt, desto weniger Sinn ergeben sie. Es passt buchstäblich nichts zusammen, alles wird nur behauptet aber nicht stimmig gezeigt. Luke ist also verschwunden. Wieso? Erfahren wir nicht. Wenn er verschwunden ist, wieso existiert dann eine Karte von seinem Aufenthaltsort? Und wieso hat R2D2 diese Karte? Rückt sie aber nicht raus? Außer dann doch?! Wird nicht erklärt. Wieso können die tollen Wissenschaftler der Rebellen den Kartenausschnitt nicht zuordnen, obwohl wir dann sehen, dass es sich buchstäblich um etwa ein Fünftel der Galaxis handelt! Und wer war der ältere Typ am Anfang des Filmes? Erfahren wir nicht. Und so weiter…

Was man im Zusammenhang mit „The Force Awakens“ öfters hört ist die Rückbesinnung auf die alten drei Star-Wars-Teile. Dazu gibt es meiner Meinung nach zwei Komponenten. Zum einen wurde an den neuen Filmen der ausufernde Einsatz von CGI kritisiert, und hier hat J.J. Abrams tatsächlich eine gute Kehrtwende geschafft. „The Force Awakens“ ist sicher auch randvoll mit CGI, aber es wurde eben auch wirklich mal ein Hangar in einen Hügel gebaut anstatt alles vor Green Screen zu drehen und einen übertriebenen Hangar in den Hintergrund zu rendern. In dieser Hinsicht ist „The Force Awakens“ durchaus gelungen. Was meiner Meinung nach nicht gelungen ist, ist die Rückbesinnung auf die kleinere, unzusammenhängendere Welt der alten Filme. Dort war das Imperium nur behauptet, wir haben keinen Zentralplaneten gesehen, keine Infos über die Ausdehnung des Imperiums bekommen oder über die Lage der Planeten zueinander. Im Gegenzug dazu bekamen wir in Episode I bis III ein viel detailliertes Bild dieser Welt. Was man Lucas‘ Filmen in Bezug auf Storytelling auch vorwerfen kann, er hat sich mit diesen drei Filmen wirklich ins Zeug gelegt, uns eine tolle und in sich stimmige Welt zu zeigen. Bei Abrams sind wir nun wieder in der kleinen, unerklärten Welt der alten Filme. Wir kriegen neue Planeten vorgeworfen, die in keinen Kontext gestellt werden. Coruscant wird nicht erwähnt, und wir erfahren auch kaum etwas über den Übergang von Imperium zu Erster Ordnung. Das ist gelinde gesagt unbefriedigend. Natürlich ist Episode VII auch deutlich als erster Teil einer Trilogie konzipiert und versucht so gesehen gar nicht, alles zu erklären. Trotzdem wird hier meiner Meinung nach keine in sich stimmige Welt erschaffen.

Kylo Ren

Die deutsche Synchro hilft im übrigen auch nicht gerade: „Erste Ordnung“ und „Oberster Anführer“ klingt ungleich alberner als die englischen Originale. Wobei die Antagonisten sowieso nicht direkt erinnerungswürdig sind. Kylo Ren ist ok, den Namen des Generals konnte ich nicht vergessen, weil ich nicht mal sicher bin, dass er einen bekommen hatte, und von Snokes sehen wir sehr wenig, und das wirkt ein bisschen lächerlich an Gollum angelehnt (und ja, er wird von Andy Serkis gespielt). Einen neuen Darth Vader bietet uns der Film jedenfalls nicht.

Nebenbei bemerkt: Als „Star Trek“-Fan (in diesem Universum passt quasi kein Teil zum anderen) schmerzt es mich sehr, dass man mit diesem Film das gesamte „Expanded Universe“ in die Müllpresse wirft. Hier wurde über Jahrzehnte ein Universum aufgebaut, wo alle Filme, Bücher, Comics etc. so halbwegs zusammen passen, was mir immer sehr imponiert hat. Ich habe aus dem „Expanded Universe“ allerdings kaum etwas gelesen, so gesehen kann ich persönlich mit dieser Entwicklung leben. Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass dieser Schachzug bei echten Star-Wars-Fans nicht gut ankommt und auch nachhaltig den Spaß an neuen Büchern oder Comics verderben könnte. Man kann das natürlich vom geschäftlichen Standpunkt gut nachvollziehen: Wenn man die Chance hat, so viele Milliarden Dollar zu verdienen, dann optimiert man das natürlich auf die Wünsche des Durchschnittszuschauers. Da macht es Sinn, sich nicht unnötig einen Klotz ans Autorenbein zu binden, indem man einige hundert Romane mit in Betracht zieht, und da interessiert die Meinung von ein paar zehntausend Star-Wars-Fans auch nicht wirklich. Wie gesagt, nachvollziehbar, aber trotzdem Schade. In diesem Zusammenhang rege ich mich also über viele Dinge gar nicht erst auf. Diana als jahrelanger Star-Wars-Fan etwa fand es sehr albern, dass einfach jeder jedes Lichtschwert benutzen kann, und dass irgend jemand ohne Ausbildung auch nur eine Minute ernsthaften Kampf gegen einen offenbar ausgebildeten Kylo Ren bestehen kann. Geschenkt. Der Film nimmt sich selber so wenig ernst, dass man sich auf dieses Niveau der Kritik gar nicht erst zu begeben braucht.

Zuletzt noch ein ganz anderer Kritikpunkt: „The Force Awakens“ hat keinerlei moralischen Kern. Natürlich war „Star Wars“ nie besonders philosophisch, sondern eher von Cartoon-Gewalt auf Bud-Spencer-Niveau geprägt. Aber gerade in Episode VII ist mir das sehr negativ aufgefallen. Zum ersten Mal nimmt ein Stormtrooper seinen Helm ab, bekommt ein Gesicht, Emotionen und einen Charakter. Was für eine tolle Gelegenheit, die Stormtrooper insgesamt nicht mehr nur als Kanonenfutter zu missbrauchen. Aber der Film hält sich mit solchen Kleinigkeiten nicht weiter auf. Finn greift zur Waffe und metzelt seine ehemaligen Kameraden nieder, als gäbe es kein Morgen mehr. Man müsste spaßeshalber mal mitzählen, wie viele Stormtrooper man onscreen sterben sieht, von der Explosion ganzer Planeten mal ganz abgesehen. Natürlich alles ohne dass ein Tropfen Blut vergossen wird. Ich weiß, ich weiß, ich habe zu viel „Star Trek TNG“ und „Doctor Who“ gesehen…

Fazit

Wenn man sein Gehirn wirklich ganz fest ausstellt (am besten Akku entfernen, zur Sicherheit), kann man an „The Force Awakens“ schon Spaß haben. Es ist allerdings nicht im engeren Sinne ein guter Film. Dafür nimmt sich die Geschichte selber viel zu wenig ernst, werden viel zu viele unsinnige Logikfehler eingestreut und hat der Film letzten Endes auch viel zu wenig zu sagen. George Lucas hat mit Episode I bis III eine komplexe Geschichte zu erzählen versucht und ist damit nach einhelliger Meinung halbwegs gescheitert. J.J. Abrams versucht das mit Episode VII nicht einmal. Stattdessen werden Szenen aneinander gereiht, die im groben noch einmal eine ähnliche Geschichte wie Episode IV erzählen. Mir zumindest ist das nicht genug, und es sollte eigentlich nicht den enormen Hype auslösen, den es eben nun mal nach sich zieht.

4 Gedanken zu “Filmkritik: Star Wars – The Force Awakens

  1. Sogar ich habs diesmal ins Kino geschafft, bevor der Film wieder ausm Kino verschwunden ist. 🙂 Eigentlich wollte ich hier nur kurz meine Meinung dazu äußern (wieder mal), aber dann ist es doch ein längerer Text geworden, weshalb ich hier nur so viel sage: mir war gar nicht klar, dass der Falke noch im Orbit von Jakku war, weshalb ich das Auftauchen Han Solos nicht als Ungereimtheit empfunden habe, aber einiges danach schon und dass Snokes wirklich Andy Serkis ist, war mir auch nicht klar, aber dann muss ich mich jetzt über nichts mehr wundern. 🙂

  2. Pingback: Jennys Blog » Blog Archiv » Star Wars – Das Erwachen der Macht

  3. Hi Johannes!

    Ich stimme Dir voll und ganz zu. Auch ich war nicht gerade begeistert.
    Das junge Publikum hinter mir umso mehr. Die fachsimpelten im Kino über den Film während des Films als wären sie schon uralt und hätten die Original-Trilogie selbst im Kino gesehen. Und das waren 12-14-Jährige hinter uns. Und wenn ich mir das Merchandising anschaue, so ist alles auf ein teilweise sehr junges Publikum abgestimmt, das geht schon im Kindergarten los, daß die SW-Spielzeug gut finden. Ich denke, das spiegelt sich vielleicht auch im Film wider: Für junges Publikum muß es Action sein, keine Logik. Dieses Publikum wollte Abrams wahrscheinlich in erster Linie erreichen, denn besonders dieses Publikum wird auch die nächsten zwei Filme im Kino sehen wollen, so daß der Film entsprechend ausfiel. Für unsere Generation verheerend. Es geht halt um Geld. Alles andere ist egal. 🙁
    LG,
    Kaineus.

  4. Guter Hinweis, in diese Richtung hatte ich noch gar nicht gedacht. Da der Film wohl wie üblich mehr Geld mit Merchandising einspielen wird als mit dem Film selber, ist das sicher kein falscher Gedanke, dass das Hauptpublikum die jungen Käufer des Merchandisings sind. Den Gedanken, dass Filme für ein junges Publikum nicht in sich logisch zu sein brauchen („sind ja nur Kinder“?!), finde ich aber sehr traurig, wenn er so tatsächlich bei den Verantwortlichen vorkommen sollte. Man muss dann sicher die Handlung etwas weniger komplex aufbauen und das ein oder andere Thema geht nicht unbedingt, aber sollten Kinderfilme nicht genauso logisch und nachvollziehbar sein wie Erwachsenenfilme? Ich kann ja mal drauf achten. Ich werde in den nächsten Jahren ja noch viele, viele Kinderfilme schauen dürfen. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte beachte die Kommentarregeln: 1) Kein Spam, und bitte höflich bleiben. 2) Ins Namensfeld gehört ein Name. Gerne ein Pseudonym, aber bitte keine Keywords. 3) Keine kommerziellen Links, außer es hat Bezug zum Beitrag. mehr Details...

So, noch mal kurz drüber schauen und dann nichts wie ab damit. Vielen Dank fürs Kommentieren! :-)